20.03.25:
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Wolfgang Niedecken bei «Gredig direkt» – Der Kölschrocker über
Verzweiflung und Hoffnung

20.03.25:
"Wolfgang Niedecken ist
eine Rock-Institution und hat mit BAP deutsche Musikgeschichte
geschrieben. Warum er manchmal an der Realität schier verzweifelt
und weshalb die Beschreibung «Gutmensch» für den Kölner ein
Kompliment ist, darüber spricht er bei «Gredig direkt».
Wolfgang Niedecken darf man getrost als vielseitig begabt
bezeichnen. 1951 in Köln geboren, studierte er gegen den Willen
seines Vaters Malerei. Die Musik und seine Band BAP, die er 1976
gründete, liefen nebenher – ein mehr oder weniger ambitioniertes
Hobby. «Wir probten, tranken einen Kasten Bier leer und hatten
einfach Spass an der Musik», fasst der Sänger heute diese Zeit
zusammen. Doch spätestens ab 1979 mit dem Durchbruch der
Kölschrocker-Band BAP verschoben sich die Verhältnisse gewaltig und
für die jungen Musiker vom Rhein spielt die Musik fortan die
Hauptrolle. Vom Zufallsmusiker zum Star mit Legendenstatus Mit den
Alben «Für usszeschnigge!» von 1981 sowie von dem nur wenige Monate
später «Vun drinne noh drusse» legte die Band zwei Megaseller vor.
Beide Alben haben sich bis heute über eine Million Mal verkauft und
enthalten mit «Verdamp lang her» und «Kristallnaach» die grössten
Hits der Band. BAP wird zum deutschen Kulturgut und ist auch nach
über vier Jahrzehnt Bühne aus der Musiklandschaft nicht wegzudenken.
Nun hat die Band mit dem neuesten Album «Zeitreise – Live in den
Sartorysälen» den Kern ihres Schaffens neu aufgelegt und damit 2024
sogar Taylor Swift vom ersten Platz der deutschen Albumcharts
verdrängt. Bei «Gredig direkt» resümiert Wolfang Niedecken über 45
Jahre Bühnenarbeit. Der Herzenskölner spricht über die Motivation
seines politischen Engagements und warum er mit den Jahren
nachsichtiger mit sich und anderen geworden ist."
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